Oberlidstraffung mit Plasmatechnologie

Mit den Jahren bekommen sehr viele Menschen Schlupflider, welche die Augen erschöpft und müde wirken lassen. Denn mit dem Alter bilden sich allmählich Falten um den Mund, am Hals und oberhalb und unterhalb des Auges, welche von den meisten Menschen als störend empfunden werden. In diesem Falle kann ein chirurgischer Eingriff die Alternative darstellen. (Hier mehr dazu). Die sog. Plasmatechnologie stellt eine sinnvolle Alternative zu einer operativen Oberlidstraffung dar. Denn diese schließt weder eine OP, noch Narben, Asymmetrien oder Überkorrekturen mit ein.

Plasma-Pen – das kosmetische Gerät der neuen Generation

Der Plasma-Pen eignet sich hervorragend für nicht-invasive Schönheitskorrekturen. So kommt er sowohl bei einer Oberlidstraffung zum Einsatz, als auch bei der Behandlung von Tränensäcken, bei der Faltenentfernung, beim Facelift, der Entfernung von Hautanhängseln, bei Pigmentflecken, einer Narbenbehandlung oder bei der Halsstraffung.

Funktionsweise der Plasmatechnologie

Die Plasmatechnologie beruht auf einem einfachen physikalischen Prinzip, nach dem sich die Aggregatzustände nach Energiezufuhr ändern.

Plasma-Pen produziert während der Schönheitsbehandlung einen Lichtbogen mit großer Hitze, sodass der Spannungsunterschied zwischen der Haut und dem Plasma-Pen durch die oberflächliche Verbrennung der Haut ausgeglichen wird. Durch die Erzeugung einer Wolke aus ionisierten Partikeln aus der Atmosphäre wird die präzise Gewebeabtragung durch die sog. Sublimation bewirkt. Zugleich wird für eine schnelle und narbenfreie Abheilung des Gewebes gesorgt.

Der Behandlungsverlauf

Die Haut wird vor der Behandlung lokal betäubt. Nach drei bis sechs Tagen nach der Behandlung ist die Krustenbildung abgeheilt. Auch die sich bildenden möglichen Ödeme gehen innerhalb von paar Tagen zurück. In dieser Zeit wird die betroffene Stelle einfach mit einem Make-Up optisch unsichtbar gemacht, sodass der Alltag normal gestaltet werden kann. Das Ergebnis der Plasmabehandlung ist dauerhaft. Je nach Alter und Faltentiefe sind eine bis drei Behandlungssitzungen erforderlich, um das erwünschte Ergebnis zu erhalten.

Vorteile einer Plasmabehandlung

Im Vergleich zu den gängigen korrektiven Methoden besitzt die Plasmatechnologie eine ganze Reihe an Vorteilen. So wird die Schönheitskorrektur ohne Schnitte durchgeführt, was zugleich bedeutet, dass es zu keinen Blutungen kommt. Durch die Anwendung der örtlichen Betäubung wird die Vollnarkose mit all ihren Risiken umgangen. Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Nach der Behandlung ist der Betroffene sofort einsatzbereit und muss nicht erst paar Tage oder gar Wochen ruhen.

Microneedling

Im Grunde gibt es kaum eine sinnvolle Therapie bei Falten im Dekolletee. Bisweilen wurde in diesem Bereich meist die Laserbehandlung dazu eingesetzt, grobporige Haut zu behandeln. Doch die Lasertherapie macht die Haut zunehmend dünner. Eine neue Behandlungsmethode könnte jedoch dieses Problem umgehen: Microneedling.

Was ist das Microneedling?

Das Microneedling stellt ein erfolgreiches Verfahren dar, ohne Operation deutlich straffere Haut zu bekommen. Es werden dabei mithilfe von Microneedlings erstaunlich gute Ergebnisse erzielt, insbesondere in denjenigen Regionen, welche sonst auf keine Therapie ansprechen und bei welchen eine Operation gar nicht in Frage kommen kann. So werden zukünftig selbst das Dekolletee oder Schwangerschaftsstreifen problemlos behandelt werden.

Anwendungsgebiete von Microneedling

Neben den erwähnten Anwendungsgebieten kann diese Methode auch im Gesicht angewendet werden. Auch bei dünnem Haar kann diese Methode erfolgreich eingesetzt werden. Denn durch das Microneedling wird eine bessere Durchblutung der Kopfhaut erreicht, sodass diejenigen Faktoren angeregt werden, welche die Kopfbehaarung dichter werden lassen.

Bei Schwangerschaftsstreifen und in der Narbenbehandlung kann die Microneedling Methode ebenfalls sehr erfolgreich angewendet werden.

Vorteile von Microneedling

Der größte Vorteil bei dieser Methode ist die Tatsache, dass es sich hierbei um ein nicht-ablatives Verfahren handelt. Dies bedeutet, dass die Haut bei diesem Verfahren im Vergleich zu den anderen Verfahren nicht dünner wird. Und je dünner die Haut ist, desto anfälliger ist sie für diverse Einwirkungen aus der Umwelt. Daneben bleibt durch die Erhaltung der Hautdicke auch deren natürlicher Schutz erhalten.

Es werden zudem keine künstlichen Stoffe in die Haut gespritzt. Die Haut wird nämlich dazu angeregt, sich von innen selbst zu generieren durch die Aktivierung der natürlichen Mechanismen zur Hauterneuerung.

Für wen ist das Microneedling Verfahren geeignet?

Das Micorneedling ist generell bei jedem anwendbar, und zwar an allen Körperregionen und bei allen Hauttypen. Die Zielgruppe stellen Patienten mit großporiger, schlaffer, faltiger und narbiger Haut dar. Bei der Behandlung dringen die Nadeln des zur Anwendung kommenden Dermarollers nur ein paar Millimeter tief in die Haut ein. Es bestehen zudem keinerlei Risiken und Gefahren. Vielmehr wird der natürliche körpereigene Mechanismus dazu angeregt, die Haut zu regenerieren.

Schulmedizin vs. Naturheilkunde

Die Schulmedizin und die Naturheilkunde gelten als die zwei gängigen therapeutischen Verfahren, welche ein gemeinsames Ziel haben. Sowohl das eine als auch das andere therapeutische Verfahren dienen dazu, die Gesundheit wieder herzustellen, Krankheiten zu erkennen und die Gesundheit zu erhalten.

Evolution der Medizin

Die naturheilkundlichen Behandlungsmethoden können bis in die frühe menschliche Geschichte zurückverfolgt werden. Dazu zählen vor allem die Kräuterheilkunde und die Akupunktur. Letztendlich ist auch die heutige Schulmedizin aus der Naturheilkunde hervorgegangen. Die moderne Medizin verzeichnete jedoch ihren Beginn im 19. Jahrhundert, als Rudolf Virchow die Zellularpathologie begründete.

Dadurch wurden die alternativen Heilungsmethoden zu Außerseitermethoden erklärt und gelten es mehr oder weniger noch heute. Trotz dessen fehlt sehr häufig bei vielen Menschen das Vertrauen in die Schulmedizin. Für kranke Menschen wird es dann besonders schwer, sich für die eine oder die andere Methode zu entscheiden. Doch ist es überhaupt möglich, nur eine dieser Verfahren als das richtige zu erklären?

Zusammenarbeit bei der Heilkunde

Zwar erscheint die Frage danach, ob die Naturheilkunde oder die Schulmedizin der richtige Behandlungsweg sind, berechtigt. Doch die beiden Behandlungswege sollten sich nicht ausschließen. Vielmehr sollten diese als sich ergänzend betrachtet werden. So wird besonders bei Erkrankungen mit schweren Verläufen dazu geraten, von allen Möglichkeiten, welche zur Verfügung stehen, Gebrauch zu machen. Schließlich ist der menschliche Körper viel zu komplex, um nur eine Therapiemöglichkeit als die richtige erklären zu können.

Der Naturheilkunde sein Vertrauen zu schenken bedeutet nicht, Antibiotikabehandlungen oder chirurgische Eingriffe bei Bedarf zurückzuweisen. Vielmehr können die alternativen Methoden bei der Weiterbehandlung zum Einsatz kommen, da der Patient auf diese Weise von beiden Verfahren profitieren kann. Damit dies jedoch auch richtig funktionieren kann, ist eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern erforderlich.

Individueller Therapieverlauf

Genauso wie nicht alle Krankheiten sich nicht gleich gut behandeln lassen, reagieren auch verschiedene Menschen anders auf die Heilverfahren. So kann die Reaktion mancher Menschen auf die homöopathische Behandlung hervorragend sein und bei anderen weniger erfolgreich. Dies hängt von jedem Einzelnen ab, sowie von der Erkrankung selbst und von dem Therapeuten.

Vorteile der beiden Verfahren

Jede der beiden Verfahren bietet ihre eigenen Vorteile. So erweist sich die Schulmedizin als sehr erfolgreich bei Akutbehandlungen und schweren Erkrankungen, wie Tumoren und Krebserkrankungen. Daneben ist die Schulmedizin sehr erfolgreich in der Verhinderung und Verbreitung von Seuchten, sowie bei Infektionskrankheiten. Sie bietet sehr gute diagnostische Möglichkeiten, verschiedene Operationstechniken und chirurgische Möglichkeiten. Die Pharmakologie ist zudem sehr weit fortgeschritten, sodass auch Diabetiker beispielsweise ein normales Leben dank der Insulingabe führen können. Dank der Schulmedizin ist die Säuglings- und Kindersterblichkeitsrate deutlich gesunken. Und insgesamt hat diese zu einer Verlängerung und Verbesserung der Lebensqualität und Lebenswerwartung beigetragen.

Die Naturheilkunde erweist sich mittlerweile besonders bei chronischen Krankheiten als eine sinnvolle Alternative, wie z.B. bei Asthma, M. Crohn oder bei der Neurodermitis. Allergiker profitieren ebenfalls von den homöopathischen Behandlungsmethoden.

Die Naturheilkunde hat sich zudem als erfolgreich bei der Verminderung von Infektanfälligkeit erwiesen. Die Behandlungsmethoden sind meist frei von Nebenwirkungen und zudem natürlich und sanft, was besonders bei der Behandlung von Kindern und älteren Menschen vorteilhaft ist. Bei dem Lösen innerer Blockaden ist die Naturheilkunde ebenfalls sehr erfolgreich. Die Behandlung in der Naturheilkunde ist eine ursächlich arbeitende Behandlung, welche Symptome nicht bekämpft, sondern als Warnsignale deutet. Daneben berücksichtigt die Naturheilkunde bei der Behandlung neben dem Körper auch die psychischen Zusammenhänge und trägt zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte bei.

Lavendel als medizinischer Helfer

Lavendel ist bekannt für eine ganze Reihe positiver Eigenschaften. Denn die Pflanze wirkt beruhigend, angstlösend und selbst keimhemmend. Dazu werden sowohl die Blüten selbst als auch das ätherische Öl verwendet. Für die positiven Eigenschaften sind die Wirkstoffe Linalool und Linalylacetat und die darin enthaltenen Gerbstoffe verantwortlich.

Der Wirkmechanismus von Lavendel und die Anwendungsgebiete

Die Lavendelblüten wirken angstlösend und beruhigend. Daneben entfaltet das ätherische Öl auf der Haut antibakterielle und pilzhemmende Wirkungen. Daher kommt es zur Behandlung von Akne sehr häufig zur Anwendung. Innerlich eingenommen bewirkt Lavendel ebenfalls eine entzündungshemmende und entspannende Wirkung. Dies ist bei Blähungen und Reizmagen sehr hilfreich.

Hierzu wird das Lavendel in verschiedenen Formen eingenommen, welche mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt worden sind. Lavendel kann entweder in Form von Tee eingenommen werden, als auch in Form des reinen ätherischen Öls. Dazu werden drei Tropfen auf einen Zuckerwürfen getropft. Solch eine Anwendung empfiehlt sich bei ängstlichen Verstimmungen, Einschlafstörungen und Unruhezuständen. Bei Appetitlosigkeit, dyspeptischen und Darmbeschwerden kommt Lavendel ebenfalls in Form von Tee oder in Form eines wässrig-alkoholischen Auszuges zur Anwendung.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten aus der Volksmedizin

Bei Unruhezuständen und bei Verspannungen kann das reine ätherische Öl in einer Mischung mit Mandelöl als Massage angewendet werden, als Badezusatz oder als Tee. Das reine ätherische Öl soll wirksam gegen Insektenstiche und Aknepusteln sein. Daneben wird es in den Innenräumen als insektenabwehrendes Mittel eingesetzt.

Die richtige Dosierung

Die mittlere Tagesdosierung getrockneter Blüten beträgt bei Erwachsenen etwa 5 g. Diese werden auf 2 bis 3 Tassen Tee pro Tag verteilt. Wer Lavendel als Badezusatz verwenden will, kann 100 g getrocknete Blüten pro 20 l Wasser verwenden. Für die innere Anwendung kann zudem ein Zuckerwürfel mit 3 Tropfen ätherischen Öls eingenommen werden.

Die Anwendung bei Kindern sollte erst ab 12 Jahren erfolgen, obwohl es derzeit noch keine Hinweise auf negative Effektive bei Kindern gibt.

Risiken und Nebenwirkungen

Lavendel ist insgesamt sehr gut verträglich. Doch es sollte nie bei Säuglingen und Kindern angewendet werden, was besonders für das ätherische Öl gilt. Daneben sollte es nicht in der Nähe der Augen aufgetragen werden.

Derzeit liegen auch keine Hinweise auf negative Wirkung bei der Einnahme während der Schwangerschaft oder Stillzeit vor. Trotz dessen sollte die Einnahme von Lavendelöl hier vermieden werden, da es unzureichend Informationen über die Wirkung während der Schangerschaft und in der Stillzeit allgemein gibt.