Huminsäuren als Helfer

Die Huminsäuren kommen bereits länger zum Einsatz, da diese für ihre positiven Eigenschaften bekannt sind. So binden sie Schwermetalle und Pestizide, sowie Herbizide und inaktivieren mikrobielle Enzyme. Und dies wird sowohl im biologischen Pflanzenbau genutzt, als auch in der biologischen Abwasserreinigung und der Trinkwasseraufbereitung. In der Medizin jedoch kommen diese beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen sowie bei Verdauungsstörungen sehr häufig zum Einsatz.

Allgemeines zu den Huminsäuren

Die Huminsäuren entstehen durch Zerfallprozesse der pflanzlichen Biomasse. Daher kommen die Huminsäuren in Gewässern, im Torf, in humushaltigem Boden, im Klärschlamm sowie in Braunkohle vor. In kleinen Mengen befinden sich die Huminsäuren auch in gerösteten Lebensmitteln, wie zum Beispiel im Tee, Kaffee, in Brotkrusten oder in gebratenem Fleisch.

Wirkungsweise von Huminsäuren

Der Zerfall pflanzlicher Biomasse bewirkt die Entstehung von Mineralien, Spurenelementen und der Aminosäuren, welche vom Körper besonders gut aufgenommen werden. Selbst antibakterielle, antimykotische und antivirelle Wirkungen kommen nach der Absorption zum Tragen. So wird ein Teil der Huminsäuren vom Körper absorbiert und wirkt da immunstärkend, entgiftend und erzeugt Energie.

Ein anderer Teil wirkt lokal im Darm, sodass Verdauungsschwierigkeiten und Durchfall entgegengewirkt wird. Dies gelingt, da eine dünne Schicht auf der Schleimhaut des Darms entsteht, welche vor Infektionen und Wirkungen von Giftstoffen schützt. Zudem schützt dieser dünne Film vor Verletzungen oder Entzündungen der Darmschleimhaut, wodurch gleichzeitig der Heilungsprozess beschleunigt wird.

Weitere hilfreiche Eigenschaften

Huminsäuren binden freie Radikale, sodass sie als Antioxidanten fungieren. Sie steigern die Wirkung von Enzymen und weisen eine regulative Wirkung auf die Stresshormone auf. Durch die antivirale Wirkung werden Huminsäuren erfolgreich gegen Herpes Simplex Viren, Rota Viren, Adeno Viren und ECHO-Viren eingesetzt, da diese Wirkung bereits durch Studien nachgewiesen wurde.

Zudem zerstören Huminsäuren pathogene Bakterien und regen die guten Bakterien im Körper an. Laut Studien sind sie sehr wirksam gegen Pilze, bzw. gegen Candida Albicans. Sie fördern auch die Durchlässigkeit der Zellwände und sorgen dadurch für eine bessere Nährstoffversorgung im Zellinneren.

Durch die entgiftenden Eigenschaften werden Huminsäuren nach Chemotherapie oder nach der Strahlentherapie sehr erfolgreich dazu eingesetzt, angesammelte Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Körper zu verbannen.
Huminsäuren stimulieren das Immunsystem, fördern die Regeneration der Leber und wirken entzündungshemmend. Sie erhöhen die Sauerstoffkapazität der roten Blutkörperchen und verlängern die Transportzeit im Darm, ohne Opstipation zu verursachen. Dadurch wird eine bessere Resorption der Nahrung bewirkt.

In der Medizin kommen meist höhermolekuläre Huminsäuren zum Einsatz, da diese durch den Darm ausgeschieden werden. Die aus Braunkohle gewonnenen Huminsäuren eignen sich für die innerliche Anwendung am besten an. Die orale Anwendung ist zwar weiterhin sehr selten, wird jedoch bei entzündlichen Darmerkrankungen sehr erfolgreich eingesetzt. Dabei sollten sie jedoch in größeren Zeitabständen zu anderen Präparaten eingenommen werden, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

 

Rheuma Behandlung beim Heilpraktiker

Zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zählt eine ganze Gruppe unterschiedlicher, sehr oft chronisch verlaufender Krankheiten. Es handelt sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung, wobei die entzündlichen Reaktionen vor allem den Bewegungsapparat betreffen. Doch auch innere Organe sind davon sehr oft betroffen. Bei der Auseinandersetzung mit rheumatischen Erkrankungen sowie mit Autoimmunerkrankungen nennen sowohl die Schulmedizin als auch die Naturheilkunde dieselben Faktoren, welche die Erkrankungen auslösen und begünstigen können. Im Folgenden werden die Ansätze aus der Naturheilkunde genannt, welche ausschlaggebend für die Behandlung rheumatischer Erkrankungen gelten.

Mögliche Krankheitsursachen von rheumatischen Erkrankungen

Die möglichen Ursachen der rheumatischen Erkrankungen und der Autoimmunerkrankungen allgemein sind in folgenden Faktoren zu suchen:

  • Fehlernährung und Nahrungsintoleranzen
  • Psyche, bzw. Stress, unverarbeitete Trauer, Zorn und Angst
  • Ungünstiger Lebenswandel
  • Schadstoffe im Körper
  • Parasiten

Naturheilkunde und rheumatische Erkrankungen

Im Gegensatz zu der Schulmedizin, welche rheumatische Erkrankungen symptomatisch behandelt, versucht die Naturheilkunde der Ursache für die jeweilige Erkrankungen selbst auf den Grund zu gehen. Bei der Behandlung von Rheuma wird sowohl der Ernährung des Patienten als auch den anderen Faktoren Beachtung geschenkt.

Die richtige Ernährung

Bei rheumatischen Erkrankungen wird aufgrund verschiedener medizinischen Studien, sowie den Ergebnisse langjähriger Erfahrung mit Patienten, welche an Rheuma leiden, von folgenden Nahrungsmitteln abgeraten:

– Übermaß an tierischem Eiweiß,
– Fleisch- und Fischprodukte aus Massentierhaltung,
– Übermaß an schnell verfügbaren Kohlehydraten,
– Chemische Additiva und
– Übermäßiger Zuckerkonsum.

Bei erkannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden. Zudem sollten das Frustessen und ein Mangel an pflanzlichen und mineralischen Antioxidanten vermieden werden.

Es wird empfohlen, mindestens ein bis zwei Mal in der Woche Fisch und Fleisch (Bio) zu konsumieren. Zudem wird eine Low-Carb Ernährung empfohlen. Der Anteil an Gemüse und Wildkräutern sollte in der Ernährung erhöht werden, damit der Körper ausreichend mit Mineralien und Spurenelementen versorgt werden kann. Als Grundlage der Flüssigkeit sind Wasser und Kräutertees am sinnvollsten. Gelegentliches Fasten wird ebenfalls empfohlen, da dieses zur Entgiftung des Körpers beiträgt.

Entgiftungsmöglichkeiten

Durch ungünstige Stressreaktionen, Fehler in der Ernährung, den Missbrauch von Medikamenten und Chemikalien sammeln sich diverse Schadstoffe und Gifte in unserem Körper an. Zudem sind wir den modernen Elektro- und Strahlensmog ständig ausgesetzt. Und diese Faktoren können ebenfalls zu Rheuma führen.

Aus diesem Grund wird empfohlen, Nahrungsmittel einzunehmen, welche zur Entgiftung des Körpers beitragen und die Regeneration der Leber begünstigen. Durch den Einsatz von Bindemitteln, wie Mineralstoffen und Pflanzenfasern werden die Giftstoffe leichter aus dem Körper ausgeschieden. Die Entgiftung wird durch die Optimierung der Darmflora zusätzlich angeregt.
Daneben können die Optimierung der Lebensweise sowie eine ganze Reihe an physikalischen Maßnahmen (Sauna, Trockenbürsten, spezielle Körperübungen) die Giftstoffe leichter aus dem Körper transportiert werden.

Der Stoffwechsel und Rheuma

Ein gestörter Stoffwechsel begünstigt rheumatische Erkrankungen. Um diesen intakt zu halten, sollte dem Darm besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Natürliche Immunomodulatoren und Bitterstoffe begünstigen ebenfalls den Stoffwechsel.

Psychosomatik

Im Bereich der Naturheilkunde stellt die Psyche selbst einen der wichtigsten Faktoren bei der Ursachenerkennung sowie der Behandlung von Krankheiten dar. So können unverarbeitete Traumata leicht dazu führen, dass unser gesamtes Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht gerät. Ungünstige Verarbeitungsmuster in unserem Nervensystem und falsche Wahrnehmungsmuster können zu einer ganzen Reihe von Krankheiten führen. Daher muss in diesem Bereich ebenfalls eine Regulation erreicht werden.

Die psychischen Probleme können durch Traumatherapien, Verhaltenstherapien und durch eine Neubetrachtung von Grundlagen gebessert und ganz behoben werden.

Faszien

Eine erhöhte Faszienspannung führt unweigerlich zu einer schlechteren Stoffwechselsituation. Diese wird durch Fehlbewegung und Fehlhaltung ausgelöst. Daher sollte diesem Bereich ebenfalls ausreichend Beachtung geschenkt werden. Denn wenn vom Körper nicht ausreichend Schadstoffe ausgeleitet werden, werden diese im Bindegewebe eingelagert.

Entzündungsherden

Die rheumatischen Erkrankungen und die chronischen Erkrankungen allgemein sind meist mit der Entstehung von Entzündungsherden verbunden. In der Naturheilkunde wird dies durch eine erhöhte Faszienspannung erklärt, da durch diese Lücken im Immunsystem entstehen, in denen sich Mikroorganismen einnisten können.

Parasiten und Infektionen

Die Vermehrung von Mikroorganismen, welche eine Reihe an verschiedenen Krankheiten im Körper auslösen können, wird in erster Linie durch eine ungünstige Darmflora und Fehlernährung begünstigt. Daher wird in diesem Bereich erneut dem Darm eine besondere Beachtung geschenkt, sowie der nachhaltigen Behandlung unterschwelliger Infektionen.

Die richtige Lebensweise

Unsere Lebensweise spielt einen sehr wichtigen Faktor, wenn es um die Ursachenfindung und die Behandlung von Krankheiten geht. Daher sollte darauf geachtet werden, dass bei Wind, Kalte und Hitze die richtigen Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Zudem sollte man dafür sorgen, dass man ausreichend Kontakt mit frischer Luft, Sonne und der Natur hat. Da der Mangel an Vitamin D nachweislich mit einer ganzen Reihe an Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht wird, muss dafür gesorgt werden, dass der Körper mit ausreichend Vitamin D versorgt wird. Zudem sollten Stress und ein Mangel an Schlaf unbedingt vermieden werden, da dies leicht zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen kann.

Ist Schlafmangel nachholbar?

Viele Menschen leiden unter Schlafmangel. Dabei kann sich dieser mit der Zeit negativ auf die eigene Gesundheit auswirken. Dies wundert nicht, zumal der Körper gerade im Schlaf die Möglichkeit erhält, sich zu regenerieren. So leiden an Schlafmangel sowohl die Konzentrationsfähigkeit, die eigene Wahrnehmung sowie die Leistungsfähigkeit. Das Immunsystem ist davon ebenfalls betroffen. Dem Schlafmangel kann jedoch auch entgegengewirkt werden. Im Folgenden wird beschrieben, wie dies möglich ist.

Schwedischer Studie nach kann der Schlafmangel einfach nachgeholt werden

Eine kürzlich von der Stockholmer Karolinska Institut veröffentlichte Studie konnte nachweisen, dass der Schlafdefizit, welcher über die Woche angehäuft wird, einfach am Wochenende nachgeholt werden kann. So kann man die fehlenden Stunden Schlaf innerhalb der Woche am Wochenende durch längeres Schlafen nachholen.

Für diese Studie wurden die Schlaf- und Lebensgewohnheiten von fast 44000 Menschen ausgewertet. Die Informationen wurden in einem Zeitraum von 13 Jahren gesammelt. Dabei wurde verfolgt, welche Teilnehmer in diesem Zeitraum starben. Es wurde dabei nicht ermittelt, ob die Schlafgewohnheiten im Laufe der Zeit geändert wurden. Doch andere Einflussfaktoren, wie Tabak, Alkoholkonsum, körperliche Aktivität und Gewicht flossen mit in die Studie ein.

Erhöhtes Sterberisiko bei Menschen mit nicht ausreichend Schlaf

Die Studie erwies, dass Menschen unter 65 Jahren, welche fünf oder weniger Stunden in der Nacht schlafend verbringen, ein erhöhtes Sterberisiko aufweisen. Dies gilt jedoch nicht für diejenigen Menschen, welche am Wochenende die fehlenden Stunden Schlaf nachholen. Somit tun Langschläfer an den Wochenenden durch das längere Schlafen etwas Gutes für ihren Körper.

Bei derselben Studie wurde auch festgestellt, dass Menschen, welche mehr als neuen Stunden schlafend verbringen das Sterberisiko ebenfalls erhöht ist. Demnach wirkt sich zu viel Schlaf ebenfalls negativ auf die Gesundheit aus.

Die Ergebnisse wurden vom Schlafmedizinischen Zentrum an der Berliner Charité bestätigt

Ingo Fietze, der Leiter des Schlafzmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité bestätigte die Ergebnisse der Studie von Torbjörn Åkerstedt. Zudem gab er an, dass ein Schlafpensum unter 6 oder über 9 Stunden nicht nur die Lebenserwartung verkürze, sondern selbst das Risiko für Krebs, Depressionen, Diabetes und eine Reihe anderer Krankheiten erhöhe.

Das Nachholen von Schlaf ist daher sinnvoll. Doch ein „Vorschlafen“ vor anstehenden Belastungen ist nicht möglich.

Das System des Körpers

Der Begriff „Ganzheitlichkeit“ zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Man könnte sogar sagen, dass der Begriff mittlerweile sogar modern ist. Doch was unter diesem Begriff in diesem Sinne verstanden? Darunter ist weniger ein abstraktes Modell, Esoterik oder eine abstrakte Weltanschauung oder gar Religion verbunden. Vielmehr wird unter einem ganzheitlichen Denken, auch als Systemdenken bezeichnet, die Sichtweise auf den eigenen Organismus verstanden. Und dieses Systemdenken geht auf die chinesische Medizin zurück.

Das Systemdenken

Im Gegensatz zu der modernen Medizin, welche den Körper gedanklich in Organe zerlegt wird unter dem Systemdenken das Verständnis vom Körper als einer Einheit verstanden. Denn wir kennen jeweils einen Arzt für einen bestimmtes Fachbereich. Jeder dieser Ärzte ist dem jeweiligen Fachbereich gewidmet. Dadurch ist das Denken in großen Zusammenhängen bei uns einfach verloren gegangen.

Der Theorie der Meridiane, bzw. den Energiebahnen nach ziehen sich diese von Kopf bis zu Fuß, sodass die einzelnen Organe nicht als voneinander getrennt zu betrachten sind. Dieser Theorie nach ist es möglich, dass beispielsweise jemand, der jahrelang unter Magenschmerzen leidet, plötzlich auch Probleme mit der Sehkraft bekommt. Denn die Augenlinse und der Magen gehören der Theorie der Meridiane nach demselben Organsystem an.

Bei Rückenschmerzen kann ein kranker Zahn die eigentliche Ursache für die Rückenschmerzen sein. Und bei Hautveränderungen an den Händen kann die Ursache sogar am Darm liegen.

Um dies besser zu verstehen, ist die Analogie mit einer Lichterkette am Weinachtsbaum hilfreich. Geht eine Glühbirne kaputt, leuchtet sehr oft die ganze Kette nicht mehr, da der Stromfluss unterbrochen wurde. Auf den Körper übertragen heißt dies, dass wenn ein Teil des Körpers angegriffen ist, die anderen Teile des Körpers ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Das Systemdenken steht der Facharztspezialisierung kritisch gegenüber

Wer mit Rückenschmerzen zum Arzt geht, erwartet Fragen, welche den Rückenbereich betreffen. Würde in diesem Falle der Orthopäde nach eventuellen Zahnproblemen fragen, wären die meisten von uns verwundert. Doch dem Systemdenken nach wäre diese Frage mehr als sinnvoll.

Glücklicherweise ist selbst die moderne Wissenschaft mittlerweile so weit, dass sie langsam selbst zugibt, dass die einzelnen Organsysteme miteinander verbunden sind. Daher passiert es bereits manchmal, dass man vom Zahnarzt auf die eigene Sehfähigkeit angesprochen wird.

Es ist zu erwarten, dass sich das gewohnte Denken mit der Zeit langsam ändert und bei der Forschung nach einer Ursache der gesundheitlichen Probleme auch die anderen Fachbereiche und damit auch ganz neue Erklärungsmöglichkeiten ernsthaft in Erwägung gezogen werden, bis eine endgültige Diagnose gestellt wird.

Denn Eines ist klar: für jedes gesundheitliche Problem gibt es immer eine Ursache, selbst wenn es schwer ist, diese zu finden. Die richtigen Heilungsmethoden können jedoch erst dann in Anspruch genommen werden, wenn die Ursache gefunden wird. Alles andere beläuft sich bis dahin auf die Behandlung der Symptomatik.

Oberlidstraffung mit Plasmatechnologie

Mit den Jahren bekommen sehr viele Menschen Schlupflider, welche die Augen erschöpft und müde wirken lassen. Denn mit dem Alter bilden sich allmählich Falten um den Mund, am Hals und oberhalb und unterhalb des Auges, welche von den meisten Menschen als störend empfunden werden. In diesem Falle kann ein chirurgischer Eingriff die Alternative darstellen. (Hier mehr dazu). Die sog. Plasmatechnologie stellt eine sinnvolle Alternative zu einer operativen Oberlidstraffung dar. Denn diese schließt weder eine OP, noch Narben, Asymmetrien oder Überkorrekturen mit ein.

Plasma-Pen – das kosmetische Gerät der neuen Generation

Der Plasma-Pen eignet sich hervorragend für nicht-invasive Schönheitskorrekturen. So kommt er sowohl bei einer Oberlidstraffung zum Einsatz, als auch bei der Behandlung von Tränensäcken, bei der Faltenentfernung, beim Facelift, der Entfernung von Hautanhängseln, bei Pigmentflecken, einer Narbenbehandlung oder bei der Halsstraffung.

Funktionsweise der Plasmatechnologie

Die Plasmatechnologie beruht auf einem einfachen physikalischen Prinzip, nach dem sich die Aggregatzustände nach Energiezufuhr ändern.

Plasma-Pen produziert während der Schönheitsbehandlung einen Lichtbogen mit großer Hitze, sodass der Spannungsunterschied zwischen der Haut und dem Plasma-Pen durch die oberflächliche Verbrennung der Haut ausgeglichen wird. Durch die Erzeugung einer Wolke aus ionisierten Partikeln aus der Atmosphäre wird die präzise Gewebeabtragung durch die sog. Sublimation bewirkt. Zugleich wird für eine schnelle und narbenfreie Abheilung des Gewebes gesorgt.

Der Behandlungsverlauf

Die Haut wird vor der Behandlung lokal betäubt. Nach drei bis sechs Tagen nach der Behandlung ist die Krustenbildung abgeheilt. Auch die sich bildenden möglichen Ödeme gehen innerhalb von paar Tagen zurück. In dieser Zeit wird die betroffene Stelle einfach mit einem Make-Up optisch unsichtbar gemacht, sodass der Alltag normal gestaltet werden kann. Das Ergebnis der Plasmabehandlung ist dauerhaft. Je nach Alter und Faltentiefe sind eine bis drei Behandlungssitzungen erforderlich, um das erwünschte Ergebnis zu erhalten.

Vorteile einer Plasmabehandlung

Im Vergleich zu den gängigen korrektiven Methoden besitzt die Plasmatechnologie eine ganze Reihe an Vorteilen. So wird die Schönheitskorrektur ohne Schnitte durchgeführt, was zugleich bedeutet, dass es zu keinen Blutungen kommt. Durch die Anwendung der örtlichen Betäubung wird die Vollnarkose mit all ihren Risiken umgangen. Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Nach der Behandlung ist der Betroffene sofort einsatzbereit und muss nicht erst paar Tage oder gar Wochen ruhen.

Microneedling

Im Grunde gibt es kaum eine sinnvolle Therapie bei Falten im Dekolletee. Bisweilen wurde in diesem Bereich meist die Laserbehandlung dazu eingesetzt, grobporige Haut zu behandeln. Doch die Lasertherapie macht die Haut zunehmend dünner. Eine neue Behandlungsmethode könnte jedoch dieses Problem umgehen: Microneedling.

Was ist das Microneedling?

Das Microneedling stellt ein erfolgreiches Verfahren dar, ohne Operation deutlich straffere Haut zu bekommen. Es werden dabei mithilfe von Microneedlings erstaunlich gute Ergebnisse erzielt, insbesondere in denjenigen Regionen, welche sonst auf keine Therapie ansprechen und bei welchen eine Operation gar nicht in Frage kommen kann. So werden zukünftig selbst das Dekolletee oder Schwangerschaftsstreifen problemlos behandelt werden.

Anwendungsgebiete von Microneedling

Neben den erwähnten Anwendungsgebieten kann diese Methode auch im Gesicht angewendet werden. Auch bei dünnem Haar kann diese Methode erfolgreich eingesetzt werden. Denn durch das Microneedling wird eine bessere Durchblutung der Kopfhaut erreicht, sodass diejenigen Faktoren angeregt werden, welche die Kopfbehaarung dichter werden lassen.

Bei Schwangerschaftsstreifen und in der Narbenbehandlung kann die Microneedling Methode ebenfalls sehr erfolgreich angewendet werden.

Vorteile von Microneedling

Der größte Vorteil bei dieser Methode ist die Tatsache, dass es sich hierbei um ein nicht-ablatives Verfahren handelt. Dies bedeutet, dass die Haut bei diesem Verfahren im Vergleich zu den anderen Verfahren nicht dünner wird. Und je dünner die Haut ist, desto anfälliger ist sie für diverse Einwirkungen aus der Umwelt. Daneben bleibt durch die Erhaltung der Hautdicke auch deren natürlicher Schutz erhalten.

Es werden zudem keine künstlichen Stoffe in die Haut gespritzt. Die Haut wird nämlich dazu angeregt, sich von innen selbst zu generieren durch die Aktivierung der natürlichen Mechanismen zur Hauterneuerung.

Für wen ist das Microneedling Verfahren geeignet?

Das Micorneedling ist generell bei jedem anwendbar, und zwar an allen Körperregionen und bei allen Hauttypen. Die Zielgruppe stellen Patienten mit großporiger, schlaffer, faltiger und narbiger Haut dar. Bei der Behandlung dringen die Nadeln des zur Anwendung kommenden Dermarollers nur ein paar Millimeter tief in die Haut ein. Es bestehen zudem keinerlei Risiken und Gefahren. Vielmehr wird der natürliche körpereigene Mechanismus dazu angeregt, die Haut zu regenerieren.

Schulmedizin vs. Naturheilkunde

Die Schulmedizin und die Naturheilkunde gelten als die zwei gängigen therapeutischen Verfahren, welche ein gemeinsames Ziel haben. Sowohl das eine als auch das andere therapeutische Verfahren dienen dazu, die Gesundheit wieder herzustellen, Krankheiten zu erkennen und die Gesundheit zu erhalten.

Evolution der Medizin

Die naturheilkundlichen Behandlungsmethoden können bis in die frühe menschliche Geschichte zurückverfolgt werden. Dazu zählen vor allem die Kräuterheilkunde und die Akupunktur. Letztendlich ist auch die heutige Schulmedizin aus der Naturheilkunde hervorgegangen. Die moderne Medizin verzeichnete jedoch ihren Beginn im 19. Jahrhundert, als Rudolf Virchow die Zellularpathologie begründete.

Dadurch wurden die alternativen Heilungsmethoden zu Außerseitermethoden erklärt und gelten es mehr oder weniger noch heute. Trotz dessen fehlt sehr häufig bei vielen Menschen das Vertrauen in die Schulmedizin. Für kranke Menschen wird es dann besonders schwer, sich für die eine oder die andere Methode zu entscheiden. Doch ist es überhaupt möglich, nur eine dieser Verfahren als das richtige zu erklären?

Zusammenarbeit bei der Heilkunde

Zwar erscheint die Frage danach, ob die Naturheilkunde oder die Schulmedizin der richtige Behandlungsweg sind, berechtigt. Doch die beiden Behandlungswege sollten sich nicht ausschließen. Vielmehr sollten diese als sich ergänzend betrachtet werden. So wird besonders bei Erkrankungen mit schweren Verläufen dazu geraten, von allen Möglichkeiten, welche zur Verfügung stehen, Gebrauch zu machen. Schließlich ist der menschliche Körper viel zu komplex, um nur eine Therapiemöglichkeit als die richtige erklären zu können.

Der Naturheilkunde sein Vertrauen zu schenken bedeutet nicht, Antibiotikabehandlungen oder chirurgische Eingriffe bei Bedarf zurückzuweisen. Vielmehr können die alternativen Methoden bei der Weiterbehandlung zum Einsatz kommen, da der Patient auf diese Weise von beiden Verfahren profitieren kann. Damit dies jedoch auch richtig funktionieren kann, ist eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern erforderlich.

Individueller Therapieverlauf

Genauso wie nicht alle Krankheiten sich nicht gleich gut behandeln lassen, reagieren auch verschiedene Menschen anders auf die Heilverfahren. So kann die Reaktion mancher Menschen auf die homöopathische Behandlung hervorragend sein und bei anderen weniger erfolgreich. Dies hängt von jedem Einzelnen ab, sowie von der Erkrankung selbst und von dem Therapeuten.

Vorteile der beiden Verfahren

Jede der beiden Verfahren bietet ihre eigenen Vorteile. So erweist sich die Schulmedizin als sehr erfolgreich bei Akutbehandlungen und schweren Erkrankungen, wie Tumoren und Krebserkrankungen. Daneben ist die Schulmedizin sehr erfolgreich in der Verhinderung und Verbreitung von Seuchten, sowie bei Infektionskrankheiten. Sie bietet sehr gute diagnostische Möglichkeiten, verschiedene Operationstechniken und chirurgische Möglichkeiten. Die Pharmakologie ist zudem sehr weit fortgeschritten, sodass auch Diabetiker beispielsweise ein normales Leben dank der Insulingabe führen können. Dank der Schulmedizin ist die Säuglings- und Kindersterblichkeitsrate deutlich gesunken. Und insgesamt hat diese zu einer Verlängerung und Verbesserung der Lebensqualität und Lebenswerwartung beigetragen.

Die Naturheilkunde erweist sich mittlerweile besonders bei chronischen Krankheiten als eine sinnvolle Alternative, wie z.B. bei Asthma, M. Crohn oder bei der Neurodermitis. Allergiker profitieren ebenfalls von den homöopathischen Behandlungsmethoden.

Die Naturheilkunde hat sich zudem als erfolgreich bei der Verminderung von Infektanfälligkeit erwiesen. Die Behandlungsmethoden sind meist frei von Nebenwirkungen und zudem natürlich und sanft, was besonders bei der Behandlung von Kindern und älteren Menschen vorteilhaft ist. Bei dem Lösen innerer Blockaden ist die Naturheilkunde ebenfalls sehr erfolgreich. Die Behandlung in der Naturheilkunde ist eine ursächlich arbeitende Behandlung, welche Symptome nicht bekämpft, sondern als Warnsignale deutet. Daneben berücksichtigt die Naturheilkunde bei der Behandlung neben dem Körper auch die psychischen Zusammenhänge und trägt zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte bei.

Lavendel als medizinischer Helfer

Lavendel ist bekannt für eine ganze Reihe positiver Eigenschaften. Denn die Pflanze wirkt beruhigend, angstlösend und selbst keimhemmend. Dazu werden sowohl die Blüten selbst als auch das ätherische Öl verwendet. Für die positiven Eigenschaften sind die Wirkstoffe Linalool und Linalylacetat und die darin enthaltenen Gerbstoffe verantwortlich.

Der Wirkmechanismus von Lavendel und die Anwendungsgebiete

Die Lavendelblüten wirken angstlösend und beruhigend. Daneben entfaltet das ätherische Öl auf der Haut antibakterielle und pilzhemmende Wirkungen. Daher kommt es zur Behandlung von Akne sehr häufig zur Anwendung. Innerlich eingenommen bewirkt Lavendel ebenfalls eine entzündungshemmende und entspannende Wirkung. Dies ist bei Blähungen und Reizmagen sehr hilfreich.

Hierzu wird das Lavendel in verschiedenen Formen eingenommen, welche mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt worden sind. Lavendel kann entweder in Form von Tee eingenommen werden, als auch in Form des reinen ätherischen Öls. Dazu werden drei Tropfen auf einen Zuckerwürfen getropft. Solch eine Anwendung empfiehlt sich bei ängstlichen Verstimmungen, Einschlafstörungen und Unruhezuständen. Bei Appetitlosigkeit, dyspeptischen und Darmbeschwerden kommt Lavendel ebenfalls in Form von Tee oder in Form eines wässrig-alkoholischen Auszuges zur Anwendung.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten aus der Volksmedizin

Bei Unruhezuständen und bei Verspannungen kann das reine ätherische Öl in einer Mischung mit Mandelöl als Massage angewendet werden, als Badezusatz oder als Tee. Das reine ätherische Öl soll wirksam gegen Insektenstiche und Aknepusteln sein. Daneben wird es in den Innenräumen als insektenabwehrendes Mittel eingesetzt.

Die richtige Dosierung

Die mittlere Tagesdosierung getrockneter Blüten beträgt bei Erwachsenen etwa 5 g. Diese werden auf 2 bis 3 Tassen Tee pro Tag verteilt. Wer Lavendel als Badezusatz verwenden will, kann 100 g getrocknete Blüten pro 20 l Wasser verwenden. Für die innere Anwendung kann zudem ein Zuckerwürfel mit 3 Tropfen ätherischen Öls eingenommen werden.

Die Anwendung bei Kindern sollte erst ab 12 Jahren erfolgen, obwohl es derzeit noch keine Hinweise auf negative Effektive bei Kindern gibt.

Risiken und Nebenwirkungen

Lavendel ist insgesamt sehr gut verträglich. Doch es sollte nie bei Säuglingen und Kindern angewendet werden, was besonders für das ätherische Öl gilt. Daneben sollte es nicht in der Nähe der Augen aufgetragen werden.

Derzeit liegen auch keine Hinweise auf negative Wirkung bei der Einnahme während der Schwangerschaft oder Stillzeit vor. Trotz dessen sollte die Einnahme von Lavendelöl hier vermieden werden, da es unzureichend Informationen über die Wirkung während der Schangerschaft und in der Stillzeit allgemein gibt.